3.2. Konzern-Ergebnis
| in Mio. EUR | 1. Quartal 2008 | | 4. Quartal 2008 | 1. Quartal 2009 |
| EBIT | +28,4 | | +23,1 | –19,2 |
| Ergebnis nach Steuern | +19,0 | | +8,8 | –29,8 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR, unverwässert) | +0,29 | | +0,14 | –0,44 |
In Summe ergab sich im 1. Quartal 2009 für EPCOS ein Konzern-EBIT in Höhe von minus
19,2 Millionen EUR.
Das Ergebnis nach Steuern betrug minus 29,8 Millionen EUR. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf minus 0,44 EUR.
Der Netto-Cash-Flow belief sich auf minus 61 Millionen EUR. Die Mittelabflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit betrugen dabei 36 Millionen EUR. Belastend wirkte hierin neben dem negativen Ergebnis ein Aufbau des Netto-Umlaufvermögens. Dieser resultierte im Wesentlichen aus einem Rückgang von Verbindlichkeiten sowie aus einem Bestandsaufbau an Fertigerzeugnissen, der durch die schwache Nachfrage verursacht wurde. Die Mittelabflüsse aus Investitionstätigkeit betrugen 25 Millionen EUR.
4. Fortlaufende Anpassung der Ressourcenplanung und Einsatzfaktoren
Angesichts der äußerst widrigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der nicht vorhersehbaren Nachfrageentwicklung überprüft EPCOS seine Ressourcenplanung und Einsatzfaktoren fortlaufend und passt diese den sich ändernden Gegebenheiten an.
So nutzt EPCOS beispielsweise eine Reihe von Personalmaßnahmen, um die Fertigungskapazitäten an den erheblich gesunkenen Bauelementebedarf der Kunden anzupassen: unter anderem Abbau von Resturlaub und Arbeitszeitguthaben sowie Kurzarbeit. Im 1. Quartal 2009 war darüber hinaus eine Verringerung der Anzahl weltweit für EPCOS tätiger Personen um rund 4.100 unvermeidlich. Davon waren etwa jeweils zur Hälfte eigene Mitarbeiter sowie Leiharbeitnehmer und bei Unterauftragsnehmern Beschäftigte betroffen.
Die Investitionen in Anlagevermögen werden aus heutiger Sicht mit rund 110 Millionen EUR deutlich unter denen des Vorjahres (155 Mio. EUR) liegen, während zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit für Forschung und Entwicklung erneut Aufwendungen in Höhe von rund 75 Millionen EUR (Vorjahr: 81 Mio. EUR) vorgesehen sind.
5. Ausblick
Konjunkturforscher rechnen für 2009 mit anhaltend großen Belastungen der Weltwirtschaft. Vor diesem Hintergrund und angesichts des sehr schwachen Auftragseingangs erwartet EPCOS im laufenden 2. Quartal 2009 einen Umsatzrückgang auf rund 260 Millionen EUR, der auch die Ergebnisentwicklung negativ beeinflussen wird.
Über EPCOS
Die EPCOS AG ist ein führender Hersteller von elektronischen Bauelementen, Modulen und Systemen mit Sitz in München. Mit seinem breit gefächerten Produktportfolio bietet EPCOS ein umfassendes Angebot aus einer Hand und konzentriert sich auf schnell wachsende und technologisch anspruchsvolle Märkte insbesondere im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik sowie der Automobil-, der Industrie- und der Konsum-Elektronik. Das Unternehmen verfügt über Entwicklungs- und Fertigungsstandorte sowie Vertriebsbüros in Europa, Asien, Nord- und Südamerika.
Elektronische Bauelemente befinden sich in jedem elektrischen und elektronischen Gerät und sind dort für die einwandfreie Funktion unverzichtbar. Die Produkte von EPCOS speichern elektrische Energie, filtern Frequenzen und schützen vor Überspannungen und -strömen.
Im Geschäftsjahr 2008 (1. Oktober 2007 bis 30. September 2008) hat EPCOS einen Umsatz von 1,48 Milliarden EUR erzielt. Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 21.200 Mitarbeiter.
Hinweis
Alle genannten Finanzdaten sind nach IFRS erstellt und untestiert.
Dieser Text enthält in Bezug auf die Geschäftsergebnisse, die finanzielle Situation, die Strategie und die Pläne von EPCOS Aussagen, die in die Zukunft gerichtet sind. Diese Aussagen sind durch Formulierungen wie »dürften«, »anstreben«, »beabsichtigen«, »davon ausgehen«, »erwarten«, »werden« oder vergleichbare Begriffe erkennbar. Solche vorausschauenden Aussagen basieren auf einer Vielzahl von Annahmen, die sich als unrichtig erweisen können. Sie unterliegen außerdem einer Vielzahl äußerer Risikofaktoren, die EPCOS nur sehr bedingt beeinflussen kann. Das können zum Beispiel geringeres Wachstum in bedeutenden Märkten oder Veränderungen in unseren Abnehmerbranchen, in den Beziehungen zu unseren Kunden, in der Durchführbarkeit von Kostensenkungen oder in allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Bedingungen sein. Eine Aktualisierung der in die Zukunft gerichteten Aussagen durch EPCOS ist weder geplant noch übernimmt EPCOS die Verpflichtung dazu.